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Mein Rennmoped

Auf und Weiterbau meines Rennmoped

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Category: Formenbau

Hi

So nachdem Skifahren und DMSB Technik Lehrgang habe ich dieses Wochenende mal wieder Zeit zu basteln. Eben habe ich das Karbonheck aus der Form genommen. Leider gibt es auch hier wieder Lufteinschlüssen und das nicht zu knapp. Bei einer transparenten Deckschicht sieht man die Luftblasen zu allem Überfluss auch noch besonders gut. Ich hoffe das klappt beim nächsten Mal besser. Als Testhöcker für Stabilitätstest tut er es aber allemal. Interessant ist auch das Gewicht. Der gesamte Höcker wiegt nur 2,4 Kg und ist zumindest was den ersten Augenschein angeht richtig Stabil. Leider gingen beim entformen die Zentriehülsen kaput. Hier muss ich mir mit Thommy und Torben was neues überlegen der bisherige Weg ist nicht praktikabel.

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Thomy hat gesteren die ersten Belastungstests gemacht bevor er es zum Lackierer gebracht hat. Im ruhendem Zustand hält der Höcker locker 500 kg aus. Leider sind die 2,4 Kg im vergleich zu T.D. seinen höckeren aber noch deutlich zu schwer. Wenn der Höcker die tests in Cartagena überlebt wird der nächste Höcker deutlich leichter.

Gruß Thorsten

Hi

So es ist vollbracht das erste Muster auf GFK ist aus der Form und passt perfekt. Aber der Zeitaufwand ist gigantisch ich habe heute 6 Stunden im Keller zugebracht und das bei dem schönen Wetter. Das erst Muster habe ich aus GFK gebaut, da ich mir nicht sicher war wie das Teil Aussehen wird wollt ich nicht gleich für 200€ Karbon verballern. Für mein aller erstes GFK Teil in dieser Größe ist das Ergebnis nicht schlecht, wenn auch noch nicht 100% gerade bei zusammenfügen der Formenteile habe ich ein paar Fehlstellen.

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Für das Karbonrahmenheck muss ich deutlich sauberer Arbeiten und auch noch viel mehr Zeit einräumen. Das Karbonrahmenheck kann man nicht alleine Bauen denn man braucht jemanden der den Zuschnitt macht und hin und wieder eine helfende Hand parat hat. Leider wird es wahrscheinlich nicht mit dem ersten Karbonrahmenheck bis Cartagena da ich die Nächsten Wochenenden arbeiten muss und Mein Moped immer noch bei der Firma Japanschwab steht. Ich will noch auf den Prüfstand und das neue Getriebe unter Last testen.

Gruß Thorsten

HI

Es ist vollbracht die Form ist fertig und was soll ich sagen bis auf ein Paar winzige Fehlstellen, nichts was man nicht mit ein bisschen Schleif und Polierpaste wieder hinbekommt, ist sie perfekt. Leider hat das Urmolde darunter deutlich gelitten aber das brauch ich ja jetzt auch nicht mehr. Nächste WE geht es ans ausbessern der Kleinen Stellen und dann ans Polieren. Bin gespannt wie ein Flitzebogen wie die Endgültigen Höcker aussehen werden. All die Arbeit hat sich gelohnt wenn man nun die fertigen Form vor sich liegen hat, aber wenn man mich heute fragen würde ob ich es nochmal machen würde gäbe es von mir nur eine Antwort nein.

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Klaus von Kalex hat mir heute noch einen Tip gegeben. Er meinte das man die Buchsen für die Verschraubungen mit einer Phase versehen sollte in die man die Rovings legen kann.

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Ich überlege mir gerade wie ich die Anschraubpunkte testen kann. Wenn jemand Vorschläge hat bitte melden.

Gruß Thorsten

Hurra

Endlich ist der Höcker vom Lackierer wieder da! Thomy konnt am Freitag das Teil abholen. Am Samstag hat Oli (Karbex) dann noch ein Paar Staubeinschlüsse entfernt. Das Teil ist einfach super geworden, hätte nie gedacht das es so perfekt wird. Es hat zwar lange gedauert bis es fertig war aber das Warten hat sich gelohnt. Ich hätte Wochenlang schleifen und polieren können und es nicht so perfekt hinbekommen.

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Am Samstag habe ich mich dann gleich ans Polieren gemacht. Wenn man die Oberfläche mit Hartwachs poliert dann wird sie spiegel glatt. Allerdings darf man den Zeitpunkt zum polieren nicht verpassen denn ansonsten ist das Urmodel hin. Nach dem polieren habe ich begonnen die erste Trennkante zu bauen. Hierfür habe ich Modellbauknete und Wachsplatten verwendet. Ich dachte ich könnte mit den Wachsplatten eine perfekte Trennkante erzeugen leider war dies nur bedingt der Fall. Bei allen weiteren Trennkanten habe ich dann nur Modellbaukente verwendet die ich mit einer Japanspachtel abgestochen habe, das Ergebnis ist bedeutet besser. Nach diesen Vorbereitungen habe ich die Formenhälft mit Grundierwachs behandelt um die Oberfläche für das PVA Trennmittel vorzubereiten. Nach dem auftragen des Grundierwachses kurz ablüften lassen und dann mit einen Tuch leicht nachpolieren. Danach das PVA Trennmittel mit einem Schwamm auftragen (Nicht mit einem Pinsel das ist zu ungleichmäßig). Um die Verschraubungen besser zentrieren zu könne habe ich Hülsen aus Messing eingesetzt, diese werden am Ende durchgebohrt und die Formenteile werden mit M5er Schrauben und Flügelmuttern verschraubt.

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Nun ist das Modell fertig für die Decksicht. Die Decksicht habe ich aus EP Harz gemacht das ich Schwarz eingefärbt habe (Auf schwarz sieht man die Luftblasen besser) und mit Thixotropiermittel sowiet aufgestockt habe so das es in etwa eine 3mm dicke Sicht bildet. Achja eines noch, ich verwende für Decksichtharz einen Härter der schnell ablüftet. Denn dann dauer das Weitermachen nicht so lange und ich kann den Pinsel weiter verwenden (Geiz ist geil) wenn ich ihn in Azeton reinige. Nach dem Auftragen der Decksicht lasse ich das Werkstück einige Zeit liegen (Es gibt hier keine genauen Zeitraum den es ist stark von der Temperatur und Luftfüchtigkeit abhängig) Als Maßstab verwende ich meinen Finger wenn dieser zwar noch kleben bleibt aber ich keine größer Menge Harz mehr am Finger habe ist es Zeit weirer zu machen.

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Nach dem die Decksicht angezogen hat werden die Kanten in denen sich das Gewebe schlecht einlegen läst mit EP Spachtelmasse aufgefüllt. Diese Spachtelmasse stelle ich aus EP Harz, gemahlenen Glasfasern und Thixotropiermittel her. Das Harz mit den Glasfasern vermischen bis es eine Richtig dicke Masse ist, danach mit Thixotropiermittel aufstocken.

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So nach diesen ganze Vorarbeiten geht es nun ans laminieren. Ich beginne mit zwei lagen 160gr Köper Gewebe. dann folgen jeweils zwei lagen 280 und 390gr Gewebe (Kleiner Tipp ich verwende nur Gewebe vom Typ Aero den diese läst sich besonderst Gut mit Harz tränken). Die ganze Form wird wenn sie feritg ist aus 5 teilen bestehen, eine Oberschale, hinteres Unterteil, rechts und linkes Seitentei sowie vorderes Unterteil. Sicher läst sich das Ganze auch aus weniger teilen bauen aber dann ist es bedeutent schlechter zu laminieren.

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Leider ist mir vor den letzten beiden Teile das Material ausgegangen. Ich habe den Bedarf an Material deutlich unterschätzt und offen das bis zum nächsten WE die Lieferrung da ist.

Gruß Thorsten

Hi
Da Mein Höcker immer noch nicht vom Lackierer zurück ist. Mir wurde versprochen dass er Morgen fertig ist. Habe ich mich mal an das Bauen der Kiste für die Elektronik gemacht. Da ich ja schon hinreichend erklärt habe wie man eine Urmodell, Form oder das Bauteil laminiert habe ich Heute nur mal ein paar Bilder vom fertigen Teil. So langsam bekomme ich das mit dem Sichtkarbon hin. Die Punkte auf dem Bauteil sind eine Lufteinschlüsse sondern das Bauteil ist so dünn das man an den Stellen durchschauen kann. Es wiegt nur 130gr und ist damit um ein vielfaches leichter als die alte Version. Ich hoffe mal dass es unter die Verkleidung passt, aber das sehe ich erst nächste Woche.

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Gruß Thorsten

HI

Habe mich mal daran gemacht Trichter zu bauen. Ich habe ja im Moment Langweile da das Urmodell des Höcker immer noch beim Lackierer ist.
Der gesamte Bau inklusive Form und trocken hat nicht länger wie 4 Stunden gedauert. Das eigentliche Laminieren würde ich mit ca. 30 min. veranschlagen die Materialkosten dürften so bei etwa 10 € liegen. Das Ergebnis ist fürs erste Mal schon nicht schlecht sicher ist es noch Verbesserung würdig wenn man es verkaufen will aber ihren Zweck erfüllen sie allemal. Auch die Wandstärke ist noch zu stark das geht noch leichter. Was auch noch fehlt ist die Abdichtung zur Airbox, ihr werde ich mir eine Silikondichtung einfallen lassen aber da muss ich mir erst noch was bauen.

OK aber jetzt zur Beschreibung.

Als erstes vom Urmodell eine Silikonnegatief erstellt. Silikon deswegen da das Bauteil zuviel Hinterscheidungen hat.

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Dann das ganze Laminiert mit Kohleschlauch.

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Beschnitten und fertig ist der Trichter.

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Hier mal die Gewichte der Trichter

Grginal

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Urmodell

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KarbonVersion

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Der Trichter ist so exakt das ich werden eine Klemme an der Einspritzleiste brauche ( Das ganze hält durch bloße Reibhaftung) und auch keine Dichtung an der Airbox, deshalb überlege ich mir das mit der geringeren Wandstärke auch noch mal. Denn eine Silikondichtung ist mit Sicherheit schwere als eine Lage Karbon.

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Da beim ersten Trichter der Übergang von der Einspritzung zum Trichter nicht schön gelungen war habe ich an der Stelle ein anderes Gewebe verwendet. Dadurch verliere ich zwar die schöne Karbonoptik aber das kann ich an der Stelle verschmerzen. Die Trichter sind nun soweit das ich sage das sie meinen Qualitätsansprüchen genügen. Werde sie demnächst auf den Prüfstand ausprobieren.

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Da beim entformen leider die Silikonfrom stark in Mitleidenschaft gezogen wird habe ich noch mal eine zweite Form gemacht die in der Mitte ein Loch hat. Ich hoffe das sich diese Form mit etwas weniger Gewalt löschen läst, damit sie länger an den Hinterscheidungen formstabil bleibt. Die erste Version hat leider nur für 6 Trichter ihren Dienst verrichtet.

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Gruß Thorsten

Hi
Habe mir am Wochenende mal Gedanken über die Laminierung der Anschraubpunkte meines Carbonhöckers gemacht. Da die schrauben recht nahe am Formenrand liegen kann man nicht einfach nach dem Laminieren ein Loch rein bohren. Weiter müssen auch irgendwie die Kräfte aufgefangen werden. Hierfür müssen Rovings um die Zentriehülse gelegte werden dies geht aber nur wenn man die Zentriehülse vor dem laminieren in der Form fixiert. Für die Fixierrung der Zentriehülse wird ein Gegenstück in die Form Laminiert und die Hülse mit einem Dorn zentriert. Danach könne die Rovings und das Gewebe eingebracht werden. Hier mal der schemenhafte Aufbau der Form.

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Weiter habe ich mir über den Formenbau im allgemeinen Gedanken gemacht. Ich habe mal versucht schemenhaft die Trennlinie zu skizieren.

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Da das Urmodell im Tankbereich noch komplett verkleiden werden ist die endgültige Form komisch zu erklären ich braucht auch eine Nacht um mich mit der Idee anzufreunden aber sie erscheint mir im Moment als die beste Wahl. Es ist aber auch noch etwas Zeit von daher kann es sein das ich das Ganze noch mal über den Haufen werfe.

Gruß Thorsten

Hi

Nach dem ich die Seitenteile fertig habe. Habe ich sie mit Holzstäben und Epoxidspachtel verbunden.

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Danach habe ich mich dem Höcker gewidmet. Thomy ein Freund von mir hat mir eine n gebrauchten Höcker zu Verfügung gestellt. Leider hat dieser beim letzten Rennen auf der Lausitz stark gelitten. Also musste ich mehrere Risse und Brüche beseitigen. Leider bestand der Höcker wie bei so vielen zum großen Teil aus Polyestersnipseln und nur einer Lage Gewebe das heist das man jeden Riss mit Gewebe und Harz hinterlegen muss und dann mühsam raus schleifen und spachteln.

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Nach dem Arbeiten die erste Anprobe passt schon nicht schlecht.

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Als nächstes baue ich mir eine Lehrer die die Sitzhöhe darstellt und dann wird der Höcker daran ausgerichtet und verklebt.

Gruß Thorsten

Hi

Durch den Bau meines Karbonmonocoques fällt der Heckrahmen meiner K5 weg. An diesem ist aber die hintere Tankhalterrung befestigt. Hier muss also was Neues her um den Tank abzustützen. Ziel ist es den Tank ohne auch nur eine Schraub zu lösen vom Motorrad zu entfernen (Ok das Karbonmonocoques muss natürlich vorher runter 4 Schrauben). Nach einer genauen Begutachtung des ganzen entschloss ich mich den Tank auf der hinteren Federbeinaufnahme abzustützen. Hierfür habe ich ein M6 Gewinde in die Aufnahme gebohrt. Danach habe ich ein Holzmodell engefertigt.

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Nachdem das ganze gepasst hat habe ich eine einfache Form gebaut in dem ich aus drei Holzplatten zu einem U in der entsprechenden Größe zusammengeleimt habe. Das Ganze dann mit Packetklebeband abgedeckt und mit PVA Folientrennmittel eingestrichen. Nach dem Trocknen des Folientrennmittels mehrere Lagen Karbon und Aramid (Kevlar) laminiert, als letzte Schicht kommt dann noch Abreißgewebe.

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Nach dem endformen und entfernen des Abreißgewebes sieht die Oberfläche sehr unschön und stumpf aus.

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Was man durch ein bisschen schleißen und polieren dann zu einer recht ansehnlichen Oberfläche machen kann.

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Da ich wie eingangs erwähnt den Tank ohne Schrauben befestigen will, musste ich mir eine neue Buchse und einen Splint drehen.

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Dann habe ich das U noch mit zwei 6mm Karbonstangen verstärkt.

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Gruß Thorsten

PS Hier noch ein Link zu einer Anleitung wie man mit kleinen Mittel sich echt tolle Karbonteile selber bauen kann.

http://download.r-g.de/enduro.pdf

Hi

So wieder etwas weiter gekommen beide Seitenteile sind nun verklebt und eine drittes (Versuchsteil) ist auch schon gefinshed. Mit diesem Teil werde ich die nächsten Tage meinen Formenbau verbesseren sowie eininge Teile für belastungstest machen. leider ist R&G mit der Lieferung von Verstärkungspfasern entwas im Rückstand.

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Gruß
Thorsten